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Akne ist eine sehr unangenehme Hauterkrankung, die vor allem in der Pubertät auftritt. Aber auch Erwachsene können noch von Pickeln betroffen sein. Oftmals spielen hormonelle Veränderungen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus können Lebensstil, Ernährung, aber auch Kosmetika für (mehr) Unreinheiten sorgen. Wie pflegen Sie Haut mit Pickeln und welche Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente helfen?
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Die wichtigsten Merkmale der Akne (vulgaris) sind Mitesser, rote Pickelchen oder Knötchen, Pickel und in einigen Fällen sogar deutliche Entzündungen.
Aknebeschwerden können im Gesicht, aber auch auf Brust und Rücken auftreten. Das ist beispielsweise bei Akne conglobata der Fall. Diese schwere Form von Akne zeichnet sich durch viele Entzündungen aus, die viel ernster verlaufen als bei „normaler“ Akne vulgaris. Schultern, Brust und Rücken sind häufig auch schwerer betroffen als das Gesicht. Akne conglobata kommt insbesondere bei jungen Männern vor.
Akne tritt am häufigsten in der Pubertät auf, kann jedoch länger anhalten und in jedem Alter auftreten, bei Männern und bei Frauen.
Akne kann große Auswirkungen haben
Akne trifft weltweit viele Millionen (junge) Menschen und verursacht manchmal auch große psychische Probleme und Stress, was sich dann wiederum negativ auf die Haut auswirkt.
Die Auswirkungen von Akne (aber auch die anderer Hauterkrankungen wie Rosacea oder Ekzeme) auf die Lebensqualität wird meiner Meinung nach regelmäßig unterschätzt. Wussten Sie, dass die Auswirkungen vergleichbar sind mit denen chronischer Erkrankungen wie Asthma, Epilepsie und Diabetes? Das geht aus Daten der sogenannten Global Burden of Disease Study hervor, einer weltweit angelegten Studie, die jedes Jahr die Folgen der wichtigsten Erkrankungen und Gesundheitsrisiken untersucht.
Was ich damit vor allem sagen möchte: Unruhige Haut kann im wahrsten Sinne schmerzen. Und es lässt sich oft mehr dagegen unternehmen als Sie denken. Suchen Sie sich frühzeitig Hilfe.
Was sind eigentlich Pickel und wie entstehen sie in der Haut? Bei Pickeln handelt es sich um eine Entzündungsreaktion in den Haarfollikeln und Talgdrüsen. Beim Entstehen von Pickeln spielen mehrere Prozesse eine Rolle. Zunächst einmal nimmt die Talgproduktion in der Haut zu. Zudem sammeln sich abgestorbene Hautzellen an und behindern den Talgabfluss. Und zum Schluss kann die Bakterie C. acnes auch noch für Entzündungen sorgen.
Wodurch geschieht das alles genau?
Was ist die Ursache von Akne?
Die wichtigsten Faktoren, die zum Entstehen von Akne beitragen, Missverständnisse und verschiedene Arten von Pickeln
Es gibt nicht nur eine einzige Ursache für Pickel. Akne entsteht wie gesagt meistens in der Pubertät als Folge der Veränderungen in der Haut unter dem Einfluss von Hormonen (Testosteron). Es gibt jedoch weitere Faktoren, die dazu beitragen, dass Aknebeschwerden entstehen oder sich verschlimmern.
Zunächst einmal spielt Veranlagung eine Rolle. Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Sie an Akne erkranken, viermal so hoch ist, wenn Ihre Eltern oder Geschwister von schwerer Akne betroffen sind bzw. waren. Oft bereits in jungen Jahren. Die Erkrankung verläuft dann meistens auch schwerer.
Hormonelle Veränderungen
Akne ist oft die Folge hormoneller Veränderungen. Wie beispielsweise in der Pubertät, aber auch in der Schwangerschaft oder dem weiblichen Zyklus. Was geschieht dabei? Hormone verursachen eine übermäßige Talgproduktion und sorgen dafür, dass sich die Hautzellen vermehren und die Talgdrüsen verstopfen.
Externe Faktoren wie falsche Kosmetika, Luftfeuchtigkeit, Mundschutz
Es auch unzählige (äußere) Faktoren, die Akne auslösen oder verschlimmern können. Denken Sie beispielsweise an falsche Hautpflegeprodukte, trockene oder gerade feuchte Luft oder enge Kleidung sowie ein Mundschutz.
Ernährung und Lebensstil
Auch die Ernährung und der Lebensstil können zu unruhiger Haut beitragen. Es gibt inzwischen viele Hinweise darauf, dass der Verzehr von Milchprodukten oder zu viel Zucker (mehr) Pickel verursachen kann. Mehr dazu lesen Sie weiter unten im Abschnitt Ernährung und Akne. Auch Rauchen und Stress können Pickel verursachen.
Medikamente
Akne kann manchmal durch Medikamente ausgelöst werden (wir nennen diese Form Acne medicamentosa). Die Medikamente verursachen eine erhöhte Talgproduktion, wodurch die Talgdrüsen verstopfen oder sich entzünden. Beispiele für Medikamente, die Akne verursachen können, sind Kortikosteroide, Krebsmedikamente, Vitamin-B12-Injektionen und die Antibabypille.
Mikrobiom
In letzter Zeit wurde auch viel über die Rolle der Darmbakterien und anderer Hautbewohner wie Hefen, Milben und Pilze gesprochen.
Verschiedene Arten Pickel: Welche haben Sie?
Sind alle Pickel Akne? Nein. Und außerdem gibt es unterschiedliche Pickel. Es gibt verschiedene Arten von Pickeln. Darum ist der erste Schritt zu ruhiger Haut, herauszufinden, was Ihre Pickel denn eigentlich auslöst. Denn dann können Sie die passende Behandlung und Hautpflege wählen.
Während manche Menschen viele subkutane Pickel und Entzündungen haben, haben andere Knötchen mit schwarzen Punkten. Manche Menschen haben Pickel nur am Kinn und um den Mund herum, andere haben Pickel auf der Stirn und entlang des Haaransatzes. Auf der Grundlage meiner Erfahrung und der wissenschaftlichen Literatur unterscheide ich diese verschiedenen Arten von Pickeln und Akne:
• Hormonelle Akne • Pickel, die durch Allergien und Entzündungsreaktionen hervorgerufen werden • Pickel, die durch Hefepilze und Milben hervorgerufen werden • Pickel, die durch Hautreizungen hervorgerufen werden • Pickel, die durch Rosacea oder periorale Dermatitis entstehen
1. Hormonelle Akne
Sie könnte man als echte offizielle Akne bezeichnen. Diese Erkrankung wird dadurch verursacht, dass bestimmte Hormone, wie das männliche Sexualhormon Testosteron, die Talgproduktion in Gang setzen, die Hautzellen vermehren und die Talgdrüsen verstopfen.
Auch Hormone wie Insulin und IGF-1 spielen dabei eine Rolle. Diese wirken sich ebenfalls auf die Talgproduktion aus. Das erklärt auch, warum die Beschwerden bei dieser Form von Akne durch Zucker, Milchprodukte und andere Nahrungsmittel, die immerhin die Insulinproduktion in die Höhe treiben, zunehmen.
Und auch Stress verschlimmert hormonell bedingte Akne durch die Produktion von Cortisol. Und wussten Sie, dass die Bakterien in Ihrem Darm auch direkt Hormone wie Insulin, Östrogen und Testosteron und sogar IGF-1 beeinflussen?
Menstruation und Akne
Es gibt Frauen, die jeden Monat von hormonell bedingter Akne betroffen sind. Dies geschieht häufig im zweiten Teil des Zyklus, in den Wochen 3 und 4. Das liegt daran, dass die Östrogenmenge jetzt wieder abnimmt und das Testosteron „mehr Spielraum“ bekommt. Dies wirkt sich auf die Talgproduktion aus und kann dazu führen, dass die Poren verstopfen und Pickel entstehen.
Empfängnisverhütung kann Akne hervorrufen. Aber manchmal kann die Pille Akne jedoch reduzieren oder sogar verschwinden lassen. Das hängt von der Zusammensetzung, dem Verhältnis und der Form der verwendeten Hormone ab.
Während der Schwangerschaft verändert sich vieles in Ihrem Körper, in der Regel auch Ihre Haut. Der steigende Hormonspiegel erhöht beispielsweise die Durchblutung und die Talgproduktion. Manche Frauen bekommen dadurch einen schönen Teint, während andere leider verstopfte Poren und Pickel bekommen.
2. Pickel durch Entzündungen im Körper
Pickel können auch bei Allergien oder Darmproblemen auftreten. Diese Pickel sind oft oberflächlicher und kleiner als die, die man bei der hormonellen Form der Akne sieht.
Aufgrund einer Nahrungsmittelallergie, eines Leaky Gut (Zustand, bei dem die Durchlässigkeit des Darms erhöht ist) oder einer bakteriellen Überwucherung des Darms reagiert der Körper dann sehr heftig auf bestimmte Stoffe von Hautbakterien, Pilzen und Hautmilben (Demodex).
Diese Pickel treten häufig in Kombination mit Pickeln auf, die durch Hormone verursacht werden. In vielen Fällen hat dann die gestörte Darmfunktion ein hormonelles Ungleichgewicht hervorgerufen. Es ist auch möglich, dass das hormonelle Ungleichgewicht, meistens durch das Stresshormon Cortisol, einen chronischen Entzündungsprozess im Körper verursacht.
Verbindung zwischen Akne und Darmbeschwerden
Menschen mit Akne scheinen der wissenschaftlichen Literatur zufolge häufiger unter Magen-Darm-Beschwerden zu leiden. Auch das Reizdarmsyndrom (PDS) scheint bei Akne häufiger aufzutreten. Darüber hinaus treten Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten bei schweren Aknesymptomen häufiger auf als bei milderen Formen von Akne.
In unserer eigenen Forschung hat sich dieser Zusammenhang gezeigt: je schwerer die Akne, desto mehr Darmbeschwerden treten auf. Es scheint auch, dass Menschen mit Laktoseintoleranz eher an Akne leiden.
3. Pickel, die durch Hefepilze und Milben hervorgerufen werden
Pickel können auch durch ein übermäßiges Wachstum von Hefepilzen entstehen. Pityrosporum Folliculitis zeichnet sich in der Regel durch hautfarbige, kleine Pickel aus, die vor allem auf der Stirn auftreten und manchmal jucken. Die Pickel lassen sich in der Regel gut behandeln, kehren jedoch oft wieder zurück.
Und neben den Hefepilzen gibt es auch Milben auf Ihrer Haut, Demodex-Milben, um genau zu sein. Auch davon merken Sie wenig. Es sei denn, sie vermehren sich übermäßig stark und lösen bei Ihnen eine Hautreaktion aus. Dann können Sie zu Hautbeschwerden führen. Erkrankungen, bei denen Demodex-Milben eine Rolle spielen, sind Rosacea und akneartige Entzündungen.
4. Pickel, die durch Hautreizungen hervorgerufen werden
Pickel, die durch Hautreizungen hervorgerufen werden, sind größtenteils die Folge von falsch angewendeten Hautpflegeprodukten. Und das kommt sehr häufig vor. Die Haut wird mit viel zu aggressiven Inhaltsstoffen oder Geräten behandelt. Durch Hautreizungen hervorgerufene Pickel sind relativ oberflächlich und klein, die umliegende Haut ist oft gerötet.
Sollten Sie von solchen Pickeln betroffen sein, verbessert sich Ihr Hautzustand schnell, wenn Sie Ihre Haut eine Zeit lang in Ruhe lassen und im Anschluss beginnen, beruhigende, milde Produkte verwenden.
5. Keine Akne, sondern Rosacea oder periorale Dermatitis
Manchmal sieht die Haut nur so aus, als sei sie von Akne befallen. In Wirklichkeit steckt aber etwas ganz anderes dahinter. Wenn Sie an Rötungen im Gesicht, kleinen sichtbaren Blutgefäßen, sehr sensibler Haut und nicht mit Talg, sondern Flüssigkeit gefüllten Pickeln leiden, dann kann es sein, dass Sie Rosacea haben.
Leiden Sie hauptsächlich unter Pickeln um den Mund herum und am Kinn? Dann könnte es sich auch um eine periorale Dermatitis handeln. Diese Erkrankung erfordert eine andere Herangehensweise als Akne.
Unterschied zwischen Mitessern und Pickeln Mitesser, auch KomMitesser, auch Komedone genannt, entstehen durch verstopfte Poren. Die bekanntesten sind die schwarzen Mitesser, auch Blackheads genannt. Diese offenen Komedone entstehen durch oxidierten Talg in der Haut.
Es gibt auch weiße Mitesser. Bei diesen Whiteheads ist die verstopfte Pore nicht der Luft ausgesetzt. Die weißen ‘Punkte’ liegen oftmals etwas tiefer und lassen sich nicht so leicht entfernen wie Blackheads.
Mitesser können sich durch Bakterien auch entzünden und so zu Pickeln werden.
Seien Sie vorsichtig mit Blackhead-Masken und Vakuumpumpen. Meistens greifen derlei Hilfsmittel die Haut sehr stark an, was sie nur noch unruhiger macht.
Missverständnisse über Pickel, die sich hartnäckig halten
Dr. Google
Akne ist eine Erkrankung, für die weltweit massiv „Dr. Google“ konsultiert wird. Und genau dieses Internet sorgt gerade für viele Missverständnisse und schlechte Ratschläge. Immer noch wird Akne in einem Atemzug mit schlechter Hygiene, ansteckend, eklig, fettigem Essen und übermäßigem Schwitzen genannt. Es werden auch mehr Produkte verkauft, die die Beschwerden aufrechterhalten oder verschlimmern.
Pickel sind nicht ansteckend
Pickel sind nicht ansteckend. Was wäre es schön, wenn diese Art Missverständnisse für immer aus der Welt geschafft werden könnten! Wussten Sie, dass aus Studien hervorgeht, dass sogar Medizinstudenten zu Unrecht denken, dass Pickel die Folge unzureichender Hygiene sind? Obwohl die Reinigung bei Akne sehr wichtig ist, entstehen Pickel nicht, wenn man sich nicht wäscht oder duscht. Häufig ist genau das Gegenteil der Fall: Pickel können durch übermäßiges Scrubben und aggressive Reiniger verschlimmert werden.
Pickel kommen nicht durch Schweiß
Transpiration verursacht keine Pickel. Pickel oder Aknebeschwerden können sich jedoch durch Transpirieren und unzureichendes Reinigen der Haut verschlimmern. Obwohl Schweiß allerlei wichtige Eiweiße enthält, die beim Abwehrmechanismus und einer gesunden Balance der Hautbakterien eine Rolle spielen, sollten sie ihn nicht allzu lang auf der Haut lassen. Um zu verhindern, dass die Poren verstopfen, sollten Sie die Haut am besten sofort reinigen, wenn Sie viel geschwitzt haben.
Bemerkenswert ist übrigens, dass sich im Schweiß von Menschen mit Akne eine geringere Konzentration des Eiweißes Dermcidin nachweisen lässt. Dieses Eiweiß bietet einen natürlichen Schutz vor unter anderem der Akne verursachenden Bakterie.
Zahnpasta hilft nicht
Zahnpasta auf einen Pickel tupfen? Das sollten Sie besser nicht machen. Zahnpasta reizt die Haut und kann auch für neue Pickel sorgen. Dieser Tipp hat wahrscheinlich mit der früheren Verwendung von Zink in Zahnpasten zu tun, Zink werden entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Aber Inhaltsstoffe wie Fluorid können die Haut tatsächlich reizen.
Pickel sollten Sie nicht ausdrücken
Am besten lässt man die Haut in Ruhe. Das können Sie mir wirklich glauben. In neun von zehn Fällen wird die Haut durch das Pickelausdrücken nur noch unruhiger. Gibt es wirklich keinen anderen Weg, weil heute Ihr großer Tag ist? Dann machen Sie es richtig. Verwenden Sie eine sterile Nadel und stechen Sie schräg in den Pickel hinein.
Viele Menschen glauben, dass Sonnenlicht Akne heilt. Stimmt das? Ja und nein. Die Sonne wirkt sich sicherlich positiv auf Akne aus. Entzündungsprozesse können beispielsweise etwas eingedämmt werden. Und Entspannung und Bräune können auch zu einem ruhigeren Hautbild beitragen. Es gibt aber auch Hinweise, dass Sonnenlicht die Talgproduktion stimuliert. Das würde dann wieder erklären, warum es Menschen gibt, die nach dem Sommer mehr Pickel haben und warum uns dann auch die meisten Fragen zu Akne erreichen.
Zum Zusammenhang zwischen Pickeln und Sonnenschutzprodukten gibt es viel zu sagen. Bekommt man Pickel von Sonnencremes oder nicht? Und welche Produkte sollten Sie dann besser verwenden: mit physikalischen oder chemischen UV-Filtern?
Hautpflege bei Akne
Diese Produkte können Sie verwenden und das sollten Sie besser nicht tun.
Lebensstil und Hautpflegeroutine haben einen unglaublich großen Einfluss auf Akne. Was können Sie zu Hause selbst gegen Pickel tun? Welche Hautpflegeprodukte sollten Sie bei Akne verwenden und was ist die beste Skincare-Routine?
✔ Reinigen Sie Ihre Haut nicht übermäßig, verwenden Sie keine Scrubs oder Dampfbäder. Sie beschädigen Ihre Haut damit, wodurch sie nur noch unruhiger wird.
✔ Reinigen Sie Ihr Gesicht zweimal täglich mit einem milden Cleanser. So haben Schmutz und Bakterien keine Chance.
✔ Verwenden Sie täglich einen Exfoliant mit Salicylsäure, so dass sich Talg und abgestorbene Hautzellen nicht anreichern können.
✔ Drücken Sie die Pickel nicht aus. Ausdrücken verschlimmert es nur.
✔ Nehmen Sie Ihre Ernährung einmal kritisch unter die Lupe.
✔ Versuchen Sie nicht, es selbst zu behandeln, sondern konsultieren Sie frühzeitig einen Arzt/ eine Ärztin. Es gibt Mittel und Behandlungsmethoden, die helfen.
Produkte, die für unruhige und sensible Haut mit Pickeln geeignet sind
Aknehaut ist laut Definition überempfindliche und gereizte Haut, die Sie immer mit milden Produkten behandeln und pflegen sollten. Alle Produkte meiner Skincare-Linie enthalten nur milde Inhaltsstoffe, die die Haut nicht reizen. Sie sind für die Haut mit Pickeln geeignet.
Vor allem der Reiniger und der Exfoliant können einen wichtigen Beitrag zum Reinigen der Poren sowie dem Reinhalten der Haut mit Akne leisten. Sie können dann am besten die Produkte der Linie für normale bis fettige Haut verwenden.
Cleanser für normale bis fettige Haut
Es ist ein hartnäckiger Irrglaube, dass man fettige oder unruhige Haut mit besonders kraftvollen Waschgelen, Bürsten oder Peelings reinigen sollte. Das sollte man gerade nicht tun. Mein Cleanser für normale bis fettige Haut ist darum sehr mild. Er hilft, überschüssigen Talg, abgestorbene Hautzellen und Schmutz zu entfernen, ohne den schützenden Fettfilm der Haut zu beschädigen. Das ist wichtig, denn das Hautbild sollte nicht unruhiger werden. Der Reiniger hat eine gelartige Textur, die leicht schäumt.
Exfoliant mit Salicylsäure
Mit einem Exfoliant helfen Sie Ihrer Haut, abgestorbene Hautzellen leichter loszuwerden, wodurch Ihre Haut wieder frischer und gleichmäßiger aussieht. Für empfindliche oder unruhige Haut ist Salicylsäure eine gute Wahl. Dieser Inhaltsstoff ist fettlöslich, dringt gut in die Poren ein und löst dort übermäßigen Talg auf. Das Produkt ist darum bestens für Haut mit Pickeln geeignet.
Azelaic Acid Serum
Das Azelaic Acid Serum wurde spezielle für unruhige Haut entwickelt. Das Serum enthält ein mildes, effektives Derivat der Azelainsäure, das eine beruhigende und reinigende Wirkung hat. Außerdem enthält es Magnolienrindenextrakt, Piroctone Olamine sowie Süßholzwurzel, die die Haut beruhigen. Die Inhaltsstoffe sorgen zusammen dafür, dass sich die Haut beruhigt und tragen dazu bei, Rötungen und Knötchen zu verringern.
Das Serum wirkt übrigens auch aufhellend auf Pickelmale.
Vitamin A ist in der Kosmetikwelt vor allem für seine hautverjüngenden Eigenschaften bekannt. Aber die Substanz kann noch mehr für Sie tun. Sie glättet die Haut, macht den Teint gleichmäßiger und hilft gegen verstopfte Poren, Pigmentflecken und eine grobe Hautstruktur. Das Vitamin-A-Derivat, das ich für mein Serum gewählt habe, ist wirksam, aber dennoch sehr sanft zur Haut. Durch die zusätzlichen beruhigenden Inhaltsstoffen fühlt sich das Produkt sehr weich an.
Purging oder Breakout?
Sie sollten sich nicht wundern, wenn sich Pickel bei der Verwendung neuer Produkte scheinbar verschlimmern. Das kann ein gutes Zeichen sein. Verunreinigungen drängen alle gleichzeitig nach oben. Dafür gibt es ein schönes englisches Wort: purging, reinigen. Die Pickel, die plötzlich entstehen, verschwinden innerhalb weniger Wochen und danach wird sich Ihr Hautbild verbessern.
Das Schwierige ist jedoch, dass bestimmte Produkte oder Inhaltsstoffe auch ernsthafte Hautreizungen und erneute Verstopfungen der Poren verursachen können. Die Symptome, die bei dieser Überempfindlichkeitsreaktion auftreten, sind ungefähr dieselben wie beim Purging: ein unruhiges Hautbild mit feuerroten Pickeln. Diese Symptome werden jedoch nicht von selbst wieder abklingen. Das geschieht erst, wenn Sie das Produkt absetzen.
Woran erkennen Sie, dass es die „guten Pickel“ sind? Und bei welchen Produkten können Sie eine Reinigungsreaktion erwarten? Sie können sich merken, dass Purging vor allem bei Produkten auftritt, die den Hauterneuerungsprozess stimulieren und/oder eine peelende Wirkung haben.
Sind nicht komedogene Produkte immer eine sichere Wahl?
Komedogen bedeutet, dass eine Substanz oder ein Produkt dazu neigt, die Talgdrüsen zu verstopfen und dadurch Akne zu verursachen oder bestehende Akne zu verschlimmern. Viele denken, dass ein „komedogener“ Inhaltsstoff oder ein „komedogenes“ Produkt Pickel verursacht. Das ist nicht ganz richtig. Das ist letztlich auch genetisch bedingt. Die Tatsache, dass ein komedogener Stoff verwendet wurde, bedeutet nicht, dass das Produkt tatsächlich Pickel verursacht.
Umgekehrt kann man leider auch nicht sagen, dass ein nicht komedogenes Produkt automatisch sicher ist. Es ist unwahrscheinlich, dass die Verwendung nicht komedogener Produkte Pickel sofort reduziert oder beseitigt.
Heutzutage kann man sie überall für ein paar Euro kaufen: kleine halbtransparente Aufkleber und Pflaster, die man auf einen Pickel kleben kann. Es gibt sie mit löslichen Nadeln, mit extra hautberuhigenden Inhaltsstoffen oder mit Hydrokolloid.
Ich betrachte sie als eine vorübergehende Notlösung. Denn gegen die eigentliche Ursache tut man damit natürlich nichts. Aber es kann helfen, denn auf diese Weise bleibt man dem Pickel fern und hilft der Haut, sich zu regenerieren. Wenn Sie unter häufig wiederkehrenden Akne-Symptomen leiden, ist es besser, die gesamte Haut zu behandeln und zu versuchen, die Bildung neuer Pickel zu verhindern.
Ernährung und Akne
Inzwischen gibt es ziemliche viele Hinweise, dass bestimmte Lebensmittel Akne verbessern oder auch verschlimmern können. Wenn Sie zehn Betroffene fragen, was bei ihnen Pickel verursacht, werden Sie wahrscheinlich Schokolade, Milchprodukte oder Schweinefleisch hören. Und das hat seinen Grund: Aus der Forschung wissen wir zum Beispiel, dass es einen Zusammenhang zwischen Milchprodukten und Akne gibt. Und obwohl weitere Studien erforderlich sind, um mehr darüber sagen zu können, sieht es so aus, als ob Milchprodukte Aknebeschwerden möglicherweise verschlimmern können. Das Gleiche gilt für gesättigte Fette, den Verzehr von viel Zucker und Schokolade.
Umgekehrt gibt es Hinweise darauf, dass eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse möglicherweise vor Akne schützen kann. Außerdem scheint es einen Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D und der Schwere von Akne zu geben.
Es kann darum sinnvoll sein, Ihre heutigen Ernährungsgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen.
Diese Produkte können Aknebeschwerden möglicherweise verschlimmern:
• Milchprodukte
• Schokolade
• Zucker
• Gesättigte Fettsäuren
Und diese Produkte können Aknebeschwerden möglicherweise verringern oder vorbeugen:
• Omgea 3-Fettsäuren
• Vitamin D
• Obst und Gemüse
Hautberatung Bibliothek
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Der Einfluss des Lebensstils auf Pickel
Stress
Nicht nur die Ernährung, auch der Lebensstil kann Spuren auf der Haut hinterlassen. So sind Stress und Hektik beispielsweise nicht förderlich bei Akne. Studien haben gezeigt, dass die Haut durch Stress anfälliger wird für Bakterien, wodurch sich beispielsweise Akne verschlimmern kann. Cortisol bringt nicht nur die Barrierefunktion aus dem Gleichgewicht, es verringert auch die Menge der Stoffe in der Haut, die uns vor äußeren Einflüssen schützen. Zudem gerät die Talgproduktion aus dem Lot. Das Resultat: Die Haut wird sensibler und unruhiger.
Schlaf
Ausreichend Schlaf, Ruhe und Entspannung sind deshalb empfehlenswert. Das verhindert nicht nur Pickel, sondern verzögert auch die Faltenbildung.
Rauchen
Und zum Schluss ist es auch empfehlenswert, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn das auf Sie zutreffen sollte. Rauchen ist für zahlreiche Erkrankungen, darunter auch Rosacea und Ekzem, schlecht. Wussten Sie, dass auch ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Akne besteht Je mehr Zigaretten man täglich raucht, desto größer sind nachweislich die Beschwerden. Sind Sie von Pickeln betroffen und rauchen Sie? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihr Hautbild ruhiger wird, wenn Sie das Rauchen aufgeben.
Dampfbäder, ausdrücken und Masken
Mit Schönheitsbehandlungen sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Dabei werden leider oftmals Produkte und Methoden verwendet, die der Haut mehr schaden als nützen. Scrubs, Masken, austrocknende Stoffe und das Ausdrücken von Pickeln können Akne verschlimmern.
Welche Medikamente und Behandlungsmethoden kann man bei Akne einsetzen?
Medikamente, Peelings und Laserbehandlungen in der Klinik
Bekommen Sie Ihre Akne mit den oben genannten Ratschlägen nicht unter Kontrolle? Versuchen Sie es nicht zu lange selbst und konsultieren Sie Ihren Hausarzt/ Ihre Hautärztin oder Dermatologen/ Dermatologin. So verhindern Sie eine Menge Stress und senken das Risiko, dass Narben zurückbleiben. Leider sehen wir viele Menschen, die Ihre Beschwerden viel zu lange hinnehmen. Das ist unnötig und oft sehr traurig. Die Auswirkungen von schweren Formen der Akne sind groß. Das wurde auch wissenschaftlich untersucht. Ein Arzt bzw. eine Ärztin kann Ihnen Medikamente verschreiben. Auch die Haut kann auf unterschiedliche Weise behandelt werden.
Versuchen Sie es nicht zu lange selbst. Holen Sie sich Hilfe und konsultieren Sie einen Hautarzt bzw. eine Hautärztin.
Wissenschaftliche Untersuchungen zum Risiko der Narbenbildung bei Akne haben gezeigt, dass es im Durchschnitt fast 3,7 Jahre dauert, bis Menschen mit Akne eine wirksame Behandlung finden. Oft wird zuerst alles Mögliche ausprobiert. Oder es wird angenommen, dass Pickel nun einmal dazugehören und von selbst wieder verschwinden werden. In der Zwischenzeit leiden die Betroffenen sehr unter den Symptomen.
Welche Medikamente gegen Akne gibt es?
Abhängig vom Schweregrad und der Art der Aknebeschwerden kann ein Arzt oder eine Ärztin verschiedene Mittel verschreiben. Medikamente, die bei Akne verschrieben werden, zielen darauf ab, die Talgproduktion und die Menge von C. acnes zu verringern. Zudem werden Medikamente genutzt, um verstopfte und entzündete Talgdrüsenfollikel zu bekämpfen. Häufig werden verschiedene Mittel miteinander kombiniert.
Azelainsäure
Ein Stoff, der mit Erfolg bei der Behandlung von Pickeln eingesetzt wird, ist Azelainsäure. Dieser Stoff wirkt auch gegen Rosacea, was positiv ist, denn beide Hautbeschwerden treten häufig zusammen auf. Azelainsäure kann als Creme aufgetragen werden.
Benzoylperoxid
Benzoylperoxid wird seit langem gegen Pickel eingesetzt. Das Mittel ist rezeptfrei erhältlich. Wählen Sie vorzugsweise eine Konzentration von 2,5 Prozent. Das ist stark genug und reizt die Haut weniger. Benzoylperoxid tötet die Bakterien ab, die Akne verursachen und wirkt auch leicht peelend. Bei richtiger Anwendung (einmal pro Tag dünn auftragen) wird es in der Regel gut vertragen.
Creme mit Vitamin-A-Säure: Tretinoin, Adapalen, Tazaroten
Creme mit Vitamin-A-Säure sind ein bekanntes und wirkungsvolles Mittel gegen Akne. Es gibt verschiedene Formen von Vitamin-A-Säure. Die bekanntesten sind wohl Tretinoin, Adapalen und Tazaroten. Zusammen werden diese Stoffe als Retinoide bezeichnet. Übrigens können Sie diese Stoffe nicht selbst kaufen, sondern brauchen ein Rezept von einem Arzt bzw. einer Ärztin.
Retinoide bewirken, dass sich die Haut schneller erneuert, so dass die alte Hautschicht schneller verschwindet. Dadurch verstopfen die Poren nicht so schnell. Retinoide haben auch eine talgregulierende Wirkung.
In Bezug auf Wirkung und Wirksamkeit macht es keinen großen Unterschied, welche Creme Sie für Ihre Aknebehandlung wählen. Adapalen ist jedoch am mildesten für Ihre Haut. Es kommt vielmehr darauf an, wie Sie diese Cremes kombinieren, zum Beispiel mit Benzoylperoxid.
Vitamin A zum Einnehmen: niedrig dosiertes Isotretinoin in Tablettenform
Vitamin-A-Säure ist auch unter dem Namen Accutane oder Roaccutan (Isotretinoin) als Präparat zum Einnehmen erhältlich. Sie haben vielleicht schon davon gehört. Und dann wissen Sie vielleicht auch, dass dieses Medikament nicht ohne Nebenwirkungen ist. Die Nebenwirkungen können sehr unangenehm sein. Unter anderem macht das Medikament Ihre Haut und Lippen extrem trocken. Aber auch über Auswirkungen auf den Gemütszustand wurde berichtet.
Aus neuen Studien geht nun hervor, dass Isotretinoin auch niedrig dosiert wirkt und die Nebenwirkungen dann deutlich schwächer sind. Ich habe damit in meinem Skincare Centre gute Ergebnisse erzielt. Es wäre schön, wenn sich mehr Ärzte und Ärztinnen dafür entscheiden würden, denn es ist noch lange nicht üblich.
Topische oder orale Antibiotika
Eine weitere oft verwendete Methode, um Akne zu behandeln, ist eine antibiotikahaltige Creme, die darauf abzielt, die Bakterie C. acnes zu bekämpfen. In manchen Fällen braucht es aber noch etwas mehr: beispielsweise Antibiotika in Tablettenform.
Dr. Jetske Ultee befürwortet diese Methode nur bedingt und behandelt Akne lieber ohne Antibiotika. Nicht nur wegen der Auswirkungen auf das Mikrobiom der Haut und des Darms, sondern auch aufgrund des Risikos von Antibiotikaresistenzen.
Glücklicherweise können mit niedrig dosierten Antibiotika inzwischen gute Ergebnisse erzielt werden. Außerdem wird die Wirkung von Antbiotika untersucht, die nicht systemisch wirken. Dabei handelt es sich um Antibiotika, die nicht den gesamten Körper durchdringen, sondern lokal wirken und gezielter bestimmte Mikroorganismen angreifen. Das ist vor allem für Betroffene mit Darmbeschwerden interessant.
Verhütung
Von Akne betroffenen Frau wird auch ab und zu die Antibabypille verschrieben, die die Produktion männlicher Hormone verlangsamt. Halten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin. Einige dieser Pillen können auch Pickel verursachen oder verschlimmern.
Peeling-Behandlungen können Akne stark verbessern. Anhand des Hautbildes wird ein geeignetes Peeling gewählt. Haben Sie vor allem Mitesser und verstopfte Poren? Weist die Haut viele Entzündungen auf? Oder haben Sie Narben und Hautverfärbungen, die von Pickeln herrühren? Oberflächliche Peelings mit 20 bis 30 % Salicylsäure zielen vor allem darauf ab, Hautschüppchen, Komedonen (Mitesser) und überschüssigen Talg zu verringern. Tiefere Peelings mit beispielsweise Trichloressigsäure (TCA) lassen sich einsetzen, um Aknenarben zu verbessern und vergrößerte Poren unauffälliger zu machen.
Laser und OPL bei Akne
Laser- und OPL-Behandlung
Laserbehandlungen können auch zur Behandlung von Akne eingesetzt werden, unter anderem, um die Bakterie C. acnes und Demodex-Milben abzutöten. Außerdem lässt sich damit die Haut im Falle von durch Pickel entstandene Narben glätten. Im Skincare Centre setzten wir Laser- oder OPL-Behandlungen eigentlich oft erst ein, wenn sich die Ake abgeschwächt hat, um dann Narben und Hautverfärbungen zu bekämpfen.
Wir arbeiten mit dem 'Cynosure Icon Erbium: Glass 1540 nm’. Dieses Licht erzeugt sozusagen winzige Löcher in der Haut. Die obere Hautschicht bleibt dabei unversehrt (deshalb nennen wir die Methode nicht-ablativ). Nach der Behandlung macht sich die Haut selbst an die Arbeit, um den „Schaden“ zu reparieren und regt daraufhin die Kollagenproduktion an. Das Hautbild wird gleichmäßiger.
Eine OPL-Behandlung kann zur Reduzierung von Hautverfärbungen (postinflammatorischer Hyperpigmentierung) eingesetzt werden, die nach Pickeln und Entzündungen zurückbleiben.
Rotes oder blaues Licht
Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von blauem Licht (mit einer bestimmten Wellenlänge von 415 nm in einer bestimmten Stärke) Aknesymptome verringern kann. Und es scheint, dass die Kombination von blauem Licht mit rotem Licht (600 nm) noch besser funktioniert. Diese Behandlungsmöglichkeit scheint vor allem bei Akneformen mit Entzündungen auf der Haut wirksam zu sein. Es sind jedoch noch weitere Studien erforderlich, um bessere Empfehlungen auszusprechen.
Viele Geräte für den Heimgebrauch können jetzt mit LED-Licht einer bestimmten Wellenlänge gekauft werden. Ich bin diesbezüglich noch vorsichtig. Die Frage ist, ob man mit diesen Geräten die gleiche Wirkung erzielt wie mit den Geräten in einer anerkannten Klinik. Sie arbeiten oft mit weniger starkem Licht und einer geringeren Reichweite auf dem Gesicht. Außerdem fehlt es an guten Studien zu diesen Geräten. Deshalb empfehle ich nach wie vor, eine solche Behandlung immer von einer Fachfrau/ einem Fachmann durchführen zu lassen.
Photodynamische Therapie
Bei schwerer Akne gibt es die photodynamische Therapie. Dabei wird die Aktivität überaktiver Talgdrüsen verringert. Dies geschieht mit einer Creme, die eine lichtempfindliche Substanz enthält, woraufhin die Haut mit Licht einer bestimmten Wellenlänge (rot oder blau) behandelt wird.
Die photodynamische Therapie wird nicht nur bei schwerer Akne eingesetzt. Sie wird auch bei sichtbaren Zeichen von Sonnenschäden und aktinischer Keratose (Vorstufe von Hautkrebs) sowie bei Rosacea-Beschwerden eingesetzt.
Erforschung neuer Mittel und Behandlungsmethoden
Außerdem wird der Möglichkeit einer Impfstoffes nachgegangen.
Sehr viel Aufmerksamkeit erhalten außerdem die Rolle, die der Darm bei Hautproblemen wie Akne spielt sowie die Möglichkeiten, die über die Ernährung und über Kosmetika aufgenommene Probiotika bieten.