Sonnenschutz an Schulen Spielen Kinder sicher draußen in der Sonne?

Wie sieht es eigentlich in den Niederlanden mit dem Sonnenschutz an Grundschulen aus? Zu Beginn meiner Kampagne „Creme dich ein!“ habe ich dazu 2014 eine Studie durchgeführt. Gut 1.100 Eltern von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren haben sich daran beteiligt.

Aus der Studie ging hervor, dass gut zwei Drittel der Grundschulkinder sich schon einmal während der Schulzeit einen Sonnenbrand zugezogen haben. Die meisten Kinder erleiden während Aktivitäten wie Schulfahrten oder Sportfesten einen Sonnenbrand, aber 20 Prozent der Kinder auch schon einmal während eines normalen Schultages.
Ein ziemlich beunruhigendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass Sonnenbrände in der Kindheit eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Hautkrebs in höherem Alter spielen.
 

Kinder viel zu wenig eingecremt

Obwohl über 40 Prozent der Kinder in den Frühlings- und Sommermonaten während der Schulzeit mindestens eine Stunde pro Tag im Freien sind, hat sich gezeigt, dass Kinder nicht ausreichend vor der Sonne geschützt sind. Nur ein Drittel von ihnen wurde morgens von seinen Eltern eingecremt und weniger als ein Viertel der Kinder, die mittags zu Hause aßen, wurde um die Mittagszeit eingecremt.
Fast alle Eltern (94 Prozent) konnten angeben, dass Sonnenschutz an einem Sommertag am Strand notwendig ist. Und damit sieht es so aus, als ob das Risiko auf einen Sonnenbrand während der Schulzeit unterschätzt wird. Die Kinder spielen nicht unbedingt stundenlang in einer Badehose auf dem Schulhof, sind jedoch im Schnitt schnell fünf Stunden in der Woche während der Schulzeit im Freien. Und das ist mit einem Tag am Strand vergleichbar.
 

Unzureichend Schatten auf den Schulhöfen

Auch in den Schulen selbst werden die Kinder kaum eingecremt. Nur 13 Prozent der Eltern gab an, dass ihr Kind in der Schule vor dem Rausgehen eingecremt wurde. Auch nur ein kleiner Prozentsatz (12 Prozent) wusste, ob es in der Klasse ihres Kindes Sonnencreme gab. Ich fand das besorgniserregend, vor allem da es bei 1 von 5 Schulen auf dem Schulhof keinen Schatten gibt, in dem die Kinder spielen können. Schulen müssen hier auch Verantwortung übernehmen. Auf jedem Schulhof muss es Schatten geben, so dass die Kinder nicht in der Sonne spielen müssen.
 

Aufgabe der Schule oder der Eltern?

Aus der Studie ging außerdem hervor, dass wenige Schulen dem Thema Sonnenschutz Aufmerksamkeit zukommen lassen. Nur 14 Prozent der Eltern gab an, dass Schutz vor der Sonne Teil des Lehrstoffs war.
Ich würde gern wissen, ob sich das in den letzten Jahren verändert hat. Mit dieser Seite hoffe ich, dazu beitragen zu können, dass wir uns mehr Gedanken darüber machen, wie wir die Sonne möglichst sicher genießen können.

2016 wurden die Ergebnisse unserer Studie in der wissenschaftlichen Zeitschrift Pediatric Dermatology publiziert. Das ist eine Zeitschrift auf dem Gebiet der Kinderdermatologie. Sie können hier die Zusammenfassung lesen.


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Was denken Sie? Liegt die Verantwortung für guten Sonnenschutz von Kindern bei der Schule, bei den Eltern oder bei beiden?

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