• Selbstbräuner mit DHA oder Sonnenstrahlen?

Selbstbräuner mit DHA oder Sonnenstrahlen?

Viele Menschen finden es schön, gut auszusehen, und dazu gehört für sie eine „gesunde“ Farbe. Das geht, in dem man sich in die Sonne setzt, aber eine viel sicherere Option ist ein Selbstbräuner mit DHA.

Schlecht für die Haut?

Der Stoff, der im Selbstbräuner für die Verfärbung der Haut sorgt, heißt Dihydroxyaceton (DHA). DHA reagiert mit den abgestorbenen Hautzellen in der obersten Hautschicht, und das ruft die Färbung hervor. Da sich die Hautzellen langsam aber sicher von der Haut lösen, verschwindet diese Farbe nach einigen Tagen. Im Gegensatz zu UV-Strahlen, schadet es der unterliegenden Haut nicht.

Kein Sonnenschutz!

Passen Sie aber gut auf. Nach dem Auftragen schützt ein Selbstbräuner lediglich für einige Stunden mit einem LSF 3 bis 4, eigentlich kaum. Es wird darum geraten, neben dem Selbstbräuner auch immer eine Sonnencreme mit LSF 15 zu verwenden.

Freie Radikale

Auf meinem Blog bekam ich zurecht bereits die Bemerkung, dass bei der Anwendung eines Selbstbräuners zusätzliche freie Radikale freigesetzt werden. Und gerade die lassen die Haut altern! Das stimmt. In den ersten paar Stunden nach dem Auftragen produziert die Haut vermehrt freie Radikale (Artikel). link naar  Dem kann man zuvorkommen, indem man eine Creme mit Antioxidantien verwendet.

Sollte man DHA dann verwenden?

DHA ist ein Stoff, der bereits eine lange Zeit verwendet wird. Studien haben keine Nachteile dieses Inhaltsstoffes aufgezeigt und machen ihn zu einer guten Alternative zu sonnengebräunter Haut. Selbstbräuner-Sprays, bei denen das Produkt oftmals auch eingeatmet wird, sind noch nicht so gut erforscht. Zur Sicherheit würde ich die Creme wählen. Außerdem sollten Sie sich ein Produkt ohne reizende Inhaltsstoffe suchen und sich gut vor UV-Strahlen schützen.
Eine gute Alternative also zu einem Sonnenbad.
Herzliche Grüße
Jetske Ultee

(Dr. Jetske Ultee – Forschungsärztin kosmetische Dermatologie)