Solardermatitis: Mit dem Haustier in die Sonne
Neulich bin ich doch auf einen wirklich bemerkenswerten Artikel gestoßen. 2005 erschien von der University of Illinois ein Artikel über Solardermatitis (Sonnenallergie) bei Haustieren. Das ist wirklich nichts, woran ich sofort denken würde, wenn ich einen Vierfüßer in der Sonne liegen sehe. Auch auf die Haut von Katzen und Hunden wirkt sich zu viel Sonne schädlich aus, so Veterinärdermatologin Dr. Karen Campbell. Es beginnt mit Rötungen und Haarausfall auf den Ohrspitzen, der Nase oder dem Unterkörper und kann letztendlich zu verschiedenen Hautproblemen führen.
Solardermatitis bei Menschen
Bei Menschen erkennt man Solardermatitis an kleinen rötlichen Bläschen, die stark jucken können. Diese entstehen dort, wo die Haut dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Es trifft vor allem Menschen mit sensibler und heller Haut, oft sind es junge Frauen und Kinder. Und wenn man es einmal gehabt hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man es wieder bekommt. Das Einzige, das gegen Solardermatitis hilft, ist die Sonne zu meiden oder Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor zu verwenden.
Glücklicherweise brauche ich außer meinen 4 Kindern nicht auch noch einen ganzen Viehbestand einzucremen, wenn die Sonne scheint!
Herzliche Grüße
Jetske Ultee
(Dr. Jetske Ultee – Forschungsärztin kosmetische Dermatologie)


