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Mein neues Vitamin A Produkt

Was bin ich stolz! Das war ich schon vor zwei Wochen, als ich zusammen mit Akke Marije, der wunderschönen Gewinnerin von Holland’s Next Topmodel, für einen Filmshoot meines neuesten Produkts im Studio stand. Endlich kann ich Ihnen mehr darüber erzählen. Nach sehr langem Suchen, sehr viel lesen und Tests, habe ich letzte Woche mein Vitamin A Serum auf den Markt gebracht. Ich bin so unglaublich gespannt auf Ihre Reaktionen!

Die Frage aller Fragen

Was wirkt nun wirklich gegen Falten? Können Cremes die Haut verjüngen? Diese Fragen wurden mir schon unglaublich oft gestellt. Denn insgeheim möchten wir doch alle jung bleiben. Aber können wir all den schönen Tiegeln glauben? Ich bleibe bei meiner Antwort: Ein Sonnenschutzprodukt ist eigentlich die einzige wirkliche Antifaltencreme. Denn ungefähr 90 Prozent der Hautalterung werden durch die Strahlung der Sonne verursacht. Indem Sie Ihre Haut täglich, auch im Winter, mit Sonnencreme schützen, verhindern Sie die Entstehung neuer Falten und Pigmentflecken.

Aber gibt es denn nichts, das bestehende Falten glättet? Es gibt sicherlich Inhaltsstoffe, die etwas für reifere Haut mit Fältchen bewirken können, wie Vitamin C, Glykolsäure oder Niacinamid. Das beste Beispiel ist jedoch Vitamin-A-Säure. Diese Substanz wurde sehr gut untersucht und hat wirklich eine nachgewiesene Wirkung gegen Zeichen von Hautalterung. Das ist nichts Neues. Vitamin-A-Säure, auch Tretinoin genannt, ist schon seit den 80er Jahren als effektives Mittel zur Behandlung von Akne registriert. Man hat zufällig entdeckt, dass dieser Stoff auch gegen Hautalterung wirkt.

Nur auf Rezept, nur bei Akne

Sie fragen sich jetzt bestimmt, warum dann nicht jeder diese Creme verwendet. Ganz einfach: Tretinoin zählt zu den Medikamenten. Das Mittel wird zur Aknebehandlung eingesetzt und wird üblicherweise nicht bei Zeichen von Hautalterung verschrieben. Das ist vielleicht auch gut so, denn Tretinoin ist nicht sehr hautfreundlich. Das Mittel wird oft schlecht vertragen, vor allem von sensibler Haut. Mit etwas Pech bekommt man eine Creme, die vom Apotheker schlecht formuliert wurde, und zum Beispiel in Alcohol denat. gelöst ist.

Retinol und andere Varianten in Kosmetika

Es gibt übrigens frei erhältliche Alternativen zu Vitamin-A-Säure: Retinole oder Varianten davon. Den Namen haben Sie bestimmt schon einmal auf einer Creme oder einer anderen Verpackung gelesen. Auch Retinol kann bewiesenermaßen die Hautstruktur verbessern, ist jedoch äußerst instabil, wenn er mit Licht und Luft in Kontakt kommt. Außerdem wirkt der Inhaltsstoff sehr reizend auf die Haut. In Cremes werden darum auch immer relativ niedrige Konzentrationen verwendet. Aber damit verringert sich natürlich automatisch die Wirkung.

Sofort begeistert

In meinem neuen Serum habe ich eine einzigartige Form von Vitamin A mit dem Namen Hydroxypinacolone retinoate „eingefangen“. Es ist eine sehr besondere und stabile Form von Vitamin A, die zudem nicht in der Haut umgesetzt werden braucht, so wie das bei Retinol der Fall ist. Ich habe auf einem Kongress in Barcelona von diesem Stoff erfahren und war sofort begeistert. In den letzten zwei Jahren haben wir mit Hochdruck an der richtigen Zusammensetzung, Verpackung und nicht zu vergessen den Studien zur Wirkung des Serums gearbeitet. Ich habe mich natürlich für eine möglichst hohe Konzentration, die jedoch die Haut nicht reizt, in meinem Produkt entschieden. Und dieses Produkt würde nicht in die Linie passen, würde es nicht auch beruhigende und regenerierende Inhaltsstoffe enthalten. Das Serum ist damit eine milde Alternative zu Vitamin-A-Säure-haltigen Cremes.

Keine Creme, kein Öl

Ich habe übrigens noch sehr lange über den Namen nachgedacht. Es ist keine Creme, aber auch kein Öl. Ich wollte bewusst ein sehr leichtes Produkt, so dass es für alle Hauttypen geeignet ist, gut in die Haut eindringt und in Kombination mit einem Moisturizer verwendet werden kann. Schließlich landete ich dann doch bei „Serum“, da die Konsistenz einem Serum am meisten ähnelt. Aufmerksamen Lesern wird an dieser Stelle zu Recht einfallen, dass Seren meiner Meinung nach Geldverschwendung sind (Hier steht mein Blogartikel aus dem Jahr 2011 über Seren). Was ich damals erklärt habe: Man kann seinem Produkt einen schönen Namen geben, letztendlich kommt es aber auf die Inhaltsstoffe und die richtigen Konzentrationen wirksamer Stoffe an. Der Name Serum sagt etwas über die „Form“, aber nichts über den Inhalt. Mein Vitamin A Serum ist kein Ersatz für eine Creme, die Produkte verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung.

Jung gewohnt, hält jung

Mein neues Vitamin A Serum wurde speziell für die reifere, dünner werdende Haut entwickelt. Natürlich gibt es bei Model Akke Marije noch gar keine Anzeichen von Hautalterung. Aber Vitamin A wirkt auch präventiv. Es sorgt dafür, dass die Hautstruktur schön und fest bleibt, indem es unter anderem den Kollagenabbau hemmt. Und dieser Prozess beginnt leider bereits im Alter von 25 bis 30 Jahren. Außerdem wissen wir, dass Vitamin A sehr gut gegen verstopfte Poren, eine grobe Hautstruktur und Pickel wirkt. Das Produkt ist darum auch sehr gut für jüngere, unruhige Haut geeignet. Wenn Sie das Serum über einen längeren Zeitraum verwenden, wird die Haut glatter und gleichmäßiger. Ich bedaure nur, dass ich das Produkt nicht schon viel früher entwickelt habe!

 

Herzliche Grüße

Jetske Ultee

Forschungsärztin kosmetische Dermatologie

 

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