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Vier Risiken in der Sonne

Helle Haut, zu alte Sonnencreme, zu wenig eincremen, einem dünnen weißen T-Shirt oder einem sogenannten all day-Sonnenschutzprodukt vertrauen, sind bekannte Risikofaktoren für einen schlimmen Sonnenbrand. Es gibt jedoch auch noch weniger offensichtliche Fehler, die man begehen kann. Mit den folgenden vier Dingen sollten Sie in der Sonne besondere Vorsicht walten lassen. Risiken in der Sonne!

Risiken durch Alkohol
So lecker ein Gläschen an einem sonnigen freien Tag auch sein mag: Alkohol und Sonne vertragen sich nicht. Abgesehen von dem durcheinandergebrachten Feuchtigkeitshaushalt, fördert Alkohol auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Sonnenbrand. Dieser Zusammenhang ging aus einer US-amerikanischen Studie unter circa 300.000 Erwachsenen deutlich hervor. Die Erklärung? Zu viel Alkohol führt zu einem leichtsinnigen Umgang mit Sonnencreme. Die Wissenschaftler erkannten dabei sogar einen Zusammenhang zwischen zu viel Alkohol und einem erhöhten Hautkrebsrisiko.

Risiken durch Parfüm und Duftöle
Durch Parfüm und Duftöle wie Lavendel, Bergamotte, Orange, Zitrone, Moschus und Rosmarin reagiert die Haut empfindlicher auf die Sonne. Verwenden Sie Hautpflegeprodukte oder selbst hergestellte Mittel mit diesen Inhaltsstoffen? Passen Sie dann besonders gut auf, wenn Sie an die frische Luft gehen. Diese sogenannten ätherischen Öle sind phototoxisch. Das heißt: Die Stoffe können unter dem Einfluss von Licht Hautreizungen oder sogar Sonnenbrände verursachen. Und wussten Sie, dass Zitrusextrakte auch unschöne Flecken auf der Haut hervorrufen können?

iPad
Es ist eigentlich ziemlich logisch. Aber wie viele sind sich bewusst, dass ihr iPad, iPhone oder anderes Tablet in der Sonne wie ein Reflektor wirkt? Die Universität von New Mexico führte dazu letztes Jahr eine Studie durch. Verschiedene mobile Geräte wurden dabei von einem Model mit einem UV-Messgerät am Gesicht getestet. Daraus ging hervor, dass ein iPad durch Reflektion für bis zu 85 Prozent mehr UV-Strahlung sorgt, ein iPhone für 36 Prozent mehr. Mit mobilen Geräten sollten Sie sich also besser im Schatten aufhalten, es liest sich auch viel angenehmer. Das gilt vor allem für Kinder. Und cremen Sie sich sowieso immer gut ein.

Risken durch Medikamente
Die Haut kann auch durch einige Medikamente empfindlicher auf Sonnenlicht reagieren, wodurch man dann auch schneller einen Sonnenbrand bekommt. Dabei können Sie an bestimmte Antibiotika, Antihistaminika und Antidepressiva denken. Aber auch manche Antimykotika, Mittel gegen Malaria und entwässernde Medikamente können die Haut sensibler machen. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Isotretinoin (beispielsweise Roaccutan) gegen Akne verwenden. Selbst wenn Sie das Mittel vor einigen Wochen abgesetzt haben, kann Ihre Haut immer noch empfindlicher reagieren. Sie sollten weiterhin bedenken, dass bestimmte in Medikamenten enthaltene Stoffe in der Sonne auch für unschöne Pigmentflecken sorgen können. Lesen Sie sich zur Sicherheit den Beipackzettel daraufhin noch einmal gründlich durch, bevor Sie in die Sonne gehen oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Herzliche Grüße

Jetske Ultee

(Dr. Jetske Ultee – Forschungsärztin kosmetische Dermatologie)

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