Frischer Teint mit Glykolsäure

Das Entfernen abgestorbener Hautzellen mithilfe von (Frucht-)Säuren wird als chemisches Exfolieren bezeichnet. Das bekannteste und am häufigsten verwendete Mittel dafür ist Salicylsäure. Bei einigen Hauttypen ist ein Exfoliant mit Glykolsäure jedoch besser. Wie wirkt es und was kann dieser Stoff noch mehr für die Haut bewirken? 

 

Der peelende Effekt von Glykolsäure

Glykolsäure zählt zu den Fruchtsäuren, auch Alpha-Hydroxysäuren (AHA) genannt. Ursprünglich aus der Zuckerrübe gewonnen, jetzt wird Glykolsäure inzwischen vor allem synthetisch hergestellt. Genau wie Salicylsäure sorgt dieser Stoff dafür, dass sich die abgestorbenen Hautzellen leichter lösen. Und das ist ab dem 30. Lebensjahr kein überflüssiger Luxus: Je älter die Haut wird, desto schwieriger verläuft dieser Prozess.

 

Abnahme Zeichen von Hautalterung

Glykolsäure kann mehr als nur peelen. Aus Studien geht hervor, dass der Inhaltsstoff bereits bei einer Konzentration von fünf Prozent für festere Haut sorgt. Die Feuchtigkeitsbalance regeneriert sich, feine Linien nehmen dadurch ab und die Bildung von Kollagen wird stimuliert. Da die oberste Hautschicht mit den abgestorbenen Hautzellen entfernt wird, kann Licht leichter reflektiert werden, wodurch der Teint strahlender und frischer aussieht. In einer Konzentration von acht Prozent entfernt Glykolsäure nachgewiesenermaßen oberflächliche Pigmentflecken. Mit Kojisäure kombiniert, kann dieses Produkt sogar zieltreffender Melasmen und Hyperpigmentierungen verringern als Hydrochinon. Glykolsäure trägt zudem dazu bei, verstopfte Poren und Mitesser zu verringern.

 

Wird die Haut vom Peelen dünner?

Glykolsäure sorgt für eine Abnahme abgestorbener Hautzellen, wodurch die Hornschicht dünner wird. Darum wird oftmals gedacht, dass die Haut durch die Verwendung eines Exfoliants verletzlicher wird. Das muss etwas differenzierter gesehen werden. Die Haut besteht nämlich aus verschiedenen Schichten. Die Dicke der obersten Hautschicht nimmt tatsächlich ab; die darunterliegenden Hautschichten werden durch das Peelen jedoch erst recht dicker. Es hat sich sogar herausgestellt, dass die Haut durch Glykolsäure dicker werden kann, wenn diese aufgrund lang anhaltender Verwendung von Steroiden, wie sie beispielsweise in Hormoncremes vorkommen, dünner geworden ist.

 

Worauf muss man bei einem Exfoliant achten?

pH-Wert Die Wirksamkeit eines Exfoliants hängt nicht nur mit der verwendeten Konzentration der Säuren zusammen, auch der pH-Wert (Säuregrad) ist wichtig. Dieser muss zwischen 3 und 5 liegen, ist er höher oder niedriger, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt die Haut reizt oder nicht gut wirkt. Der Exfoliant von Uncover Skincare entspricht diesen Anforderungen.

Anwendung langsam steigern Wenn Sie mit dem Peelen beginnen, ist es wichtig, die Haut langsam daran zu gewöhnen. Steigern Sie die Anwendung langsam. Beginnen Sie mit zwei- bis dreimal in der Woche. Wenn Sie merken, dass die Haut rot oder schuppig wird, verwenden Sie es seltener.

Zusätzlicher Sonnenschutz Glykolsäure kann dafür sorgen, dass Ihre Haut empfindlicher auf Sonnenlicht reagiert. Schützen Sie Ihr Gesicht darum gut mit Sonnencreme. Obwohl das eigentlich immer wichtig ist, auch wenn Sie keinen Exfoliant benutzen.

Hauttyp Vor der Verwendung sollten Sie immer erst Ihren Hauttyp bestimmen. Sensibler oder unruhiger (fettiger) Haut mit Unreinheiten nützt Salicylsäure mehr als Glykolsäure. Diese fettlösliche Säure dringt in die Poren ein, beruhigt und verbessert die Talgregulation.

 
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