So drücken Sie einen Pickel aus (Das sollten Sie eigentlich nicht tun, aber wenn Sie ihn doch nicht in Ruhe lassen können...)

Geschrieben von: Dr. Jetske Ultee
So drücken Sie einen Pickel aus (Das sollten Sie eigentlich nicht tun, aber wenn Sie ihn doch nicht in Ruhe lassen können...)
Sie sollten das wirklich nicht machen. In neun von zehn Fällen wird die Haut durch das Pickelausdrücken unruhiger. Aber wir verstehen auch sehr gut, dass es Umstände gibt, in denen man nur noch Augen für diesen einen Pickel hat, der dann auch sofort entfernt werden muss. Denn Sie haben einen wichtigen Termin, ein Fotoshooting, ein Date, Ihre Hochzeit ... Wenn Sie den Pickel dann schon ausdrücken, dann sollten Sie es auf jeden Fall richtig machen. Das sind unsere Tipps:

  1. Nur den richtigen Pickel ausdrücken

Man kann nicht alle Pickel ausdrücken. Man kann eigentlich nur Pickel ausdrücken, in denen auch etwas drin ist. Sehen Sie einen roten Knoten? Finger weg. Es ist wahrscheinlich (noch) nichts drin.
(Hier können Sie mehr über verschiedene Arten von Pickel lesen: Was sind Mitesser und wie wird man sie los? )

  1. Hygiene

Arbeiten Sie bitte so hygienisch möglich. Auf Ihrer Haut entsteht eine Art Wunde. Und diese Wunde sollte sich nicht infizieren. Das sollten Sie unbedingt vermeiden.

Achten Sie darauf, dass Ihre Haut und Ihre Hände sauber sind. Für die Haut benutzen Sie dafür einen milden Cleanser und etwas Alkohol auf dem Pickel selbst. (Es gibt spezielle Alkoholtupfer in der Apotheke.) Und waschen Sie vorher auch Ihre Hände gründlich. Sie könnten eventuell auch Handschuhe tragen. Oder Sie wickeln ein Tissue um Ihre Fingerspitzen, das sorgt sofort für besseren Griff. Sie können sogar ein Wattestäbchen benutzen, um den Pickel auszudrücken.

  1. Sterile Nadel

Sie möchten mit Sicherheit keinen noch größeren Pickel haben. Sie müssen dafür sorgen, dass der Talg herauskommen kann. Dazu können Sie mit einer sterilen Nadel ein winziges Loch hineinstechen. Sorgen Sie dafür, dass Sie wirklich mit einer spitzen und kleinen Nadel arbeiten, sodass Sie nur eine minimale Öffnung bewirkt und Sie nicht noch mehr Schaden anrichten. Wenn Sie keine neue Nadel haben, dann müssen Sie Ihre Nadel sterilisieren. Dazu können Sie sie beispielsweise kurz in eine Flamme halten oder mit etwas Alkohol abreiben.

  1. Stechen Sie schräg in den Pickel hinein (nicht senkrecht)

Stechen Sie schräg in den Pickel hinein und nicht senkrecht. Sonst drücken Sie den Eiter und den Talg nur weiter hinein.

  1. Drücken Sie nicht zu stark

Seien Sie sanft zur Haut. Drücken Sie Ihre Haut nicht mit aller Kraft zusammen. Und vor allem nicht mit den Fingernägeln. Das Einzige, das Sie damit erreichen, ist ein großer roter Fleck. Oder noch mehr Hautschäden, die das Hautbild noch unruhiger machen.

  1. Drücken Sie nicht zu lange

Drücken Sie den Talg vorsichtig aus dem Pickel heraus. Drücken Sie jedoch nicht zu lange. Sobald Sie Blut sehen, hören Sie auf. Dann haben Sie eigentlich schon zu stark gedrückt.

  1. Ein wenig Nachsorge

Tupfen Sie die Haut um den Pickel danach mit einem unbenutzten Tissue sauber. Oder benutzen Sie dafür einen Alkoholtupfer. Tragen Sie nicht sofort Make-up auf die Wunde auf, sondern gönnen Sie Ihrer Haut erst etwas Ruhe.

Verhindern Sie weitere Pickel

Sie sollten bedenken, dass Pickel ausdrücken nicht die Lösung gegen Pickel ist. Möchten Sie mehr über das Entstehen von Pickeln wissen und wie Sie diese verhindern können, dann lesen Sie diesen Übersichtsartikel durch. Sie finden dort Informationen zum Einfluss von Hormonen, aber auch zur Rolle von Bakterien, Hefepilzen und Hautmilben, zum Zusammenhang mit der Ernährung und natürlich die besten Hautpflegeprodukte.

 

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