Von K-Beauty bis G-Beauty: die letzten Kosmetiktrends

Angefangen hat alles mit K-Beauty oder auch Korean Beauty. Wer sich für Kosmetika interessiert, hat diesen Term mit Sicherheit schon oft gelesen. Ein großer Trend! Und danach auch J-Beauty. Auch Produkte aus Asien, aus Japan nämlich. Aber inzwischen fliegen uns noch mehr Buchstaben um die Ohren: A-Beauty, G-Beauty, N-Beauty … Worum geht es bei diesen Trends? Und was können wir davon für uns mitnehmen? Allen ist gemeinsam, dass eine gute Beautyroutine einfach wichtig ist. Couldn’t agree more …

 

Womit es begann: K-Beauty

Korean Beauty steht eigentlich für alle Beauty-Entwicklungen und Trends aus Südkorea. Und das sind viele! Die dicken Augenbrauen und pastellfarbener Blush: Sie kommen aus Korea. Haben Sie schon einmal von Glass Skin-Trend gehört, der fast durchsichtigen Haut? Das ist auch ein koreanischer Hype. Aber vor allem sind sie bekannt für ihre umfassenden Beautyrituale, die schon einmal aus zehn Schritten bestehen können. Vom zweimaligen Reinigen des Gesichts bis hin zu den speziellen Sheetmasks - Trends, die wir auch hier in Massen übernehmen.
Bei K-Beauty ist Innovation das Zauberwort. Und oft werden in den Produkten die exotischsten und überraschendsten Inhaltsstoffe verwendet, wie Schneckenschleim, Eselmilch oder Bienengift. Ich rate selbst zu einer anderen Hautroutine und erwarte von solchen Inhaltsstoffen auch wenig.

 

Next up: J-Beauty

J-Beauty, besser bekannt als Japanese beauty, ist ein anderer Trend aus Asien. Bei J-Beauty liegt das Augenmerk eher auf der Prävention als auf der Behandlung der Haut. Mit anderen Worten: Eine gute Hautpflege sorgt langfristig für ein schöneres Ergebnis. In der Beautyroutine von J-Beauty stehen Einfachheit und Funktionalität voran. Meine Idee!

 

Und dann war da noch A-Beauty

„Aussies“ sind weltweit für ihren gesunden und relaxten Lifestyle bekannt. Viele Frauen in Down Under sehen das auch als wichtige Basis für eine gesunde Haut. In Australien sieht man beispielsweise auch viele biologische Restaurants und Saftbars. Bei Australian Beauty geht es hauptsächlich um natürliche Inhaltsstoffe in Produkten. Das Land hat eine Menge exotic botanicals, die nur dort vorkommen und diese Inhaltsstoffe sind dann auch oft in den A-Beautymarken enthalten. Der entspannte Lebensstil in diesem Land wirkt sich auch auf die Skincare Routine aus, denn hier gilt less but better.
Das letzte ist nur allzu wahr. Aber mit botanischen Stoffen in Hautpflegeprodukten bin ich wieder vorsichtig. Lange nicht alle natürlichen Inhaltsstoffe sind gut für die Haut (siehe Blogartikel Sind natürliche Produkte sicherer für die Haut?).

 

Und was mit G-Beauty?

G-Beauty ist ein Trend, der aus Deutschland kommt. German Beauty hat letzten Sommer die Kosmetikwelt in Rekordtempo erobert. Bei G-Beauty steht die wissenschaftliche Herangehensweise im Vordergrund. Die Produkte müssen gut sein und eine nachgewiesene Wirkung haben. Für uns ist das eigentlich nichts Neues, immerhin wissen wir, dass Deutschland allgemein für seine gründliche und wissenschaftliche Herangehensweise und Zuverlässigkeit bekannt ist. Außerhalb der EU wird das als wahrer Trend betrachtet. Bei G-Beauty werden viele Studien zu den Inhaltsstoffe durchgeführt und auf die Zusammensetzung und die Verpackung (gute Sache!) geachtet. Hinter den meisten G-Beautymarken stecken Dermatologen und Forschungsärzte. Übrigens werden diese Marken mit dem Clean Beauty-Trend in Verbindung gebracht, über den ich bereits eher schrieb.

 

Was können wir von N-Beauty erwarten?

Und dann steht auch noch N-Beauty vor der Tür. Es ist ein Trend aus Skandinavien, der langsam herüberschwappt. In N-Beauty steht Minimalismus im Mittelpunkt. Wo wir bei J-Beauty und A-Beauty schon weniger Produkte in den Beautyroutines sehen, geht es hier um nur ein oder zwei Produkte. Ich bin gespannt, wann wir hiervon mehr hören werden.

 

Wofür entscheiden Sie sich?

Ob Sie sich nun für Produkte aus Australien, Asien oder Deutschland entscheiden, letztlich geht es um die verwendeten Inhaltsstoffe. Diese müssen mild und sicher sein, aber vor allem eine nachgewiesene Wirkung haben. Und ja, vorbeugen ist besser als heilen. Mit einer guten Beautyroutine kann man meiner Meinung nach nicht früh genug beginnen.