Was kann man gegen Grieskörner unternehmen?

Sie treten oft rund um die Augen auf, diese harten weißen Körnchen auf der Haut. Sie werden auch schon mal mit Mitessern verwechselt, sind jedoch etwas anderes: Grieskörner. Und die werden anders behandelt. 

Was können Sie am besten dagegen unternehmen?

Was sind Grieskörner?

Der medizinische Fachbegriff für Grieskörner ist Milia. Diese weißen harten Körnchen entstehen durch die Anreicherung von Keratin in der Epidermis. Grieskörner sehen manchmal wie Komedonen aus, die auch als Mitesser bezeichnet werden. Bei Pickeln sind die Poren jedoch durch Talg und Hautschüppchen verstopft. Genauso wie bei Pickeln, ist es auch hier nicht ratsam, die Körnchen auszudrücken. Das kann Ihre Haut stark beschädigen und unschöne Narben verursachen. Da Grieskörner tiefer unter der Haut liegen, ist das auch nicht sehr sinnvoll.

Wer ist davon betroffen?

Milia ist ein häufiges Phänomen, vor allem bei Neugeborenen. Fast 50 Prozent der Babys leiden in den ersten Monaten an Grieskörnern, da die Talgdrüsen der jungen Haut noch nicht optimal funktionieren. In der Regel heilen diese sogenannten primären Milien ohne Behandlung ab. Sekundäre Milia sind Grieskörner, die bei Erwachsenen auftreten. Sie entstehen oft rund um die Augen, auf den Wangen und in der Nasenregion.

Wie entstehen Grieskörner?

Trockene, schlecht hydratisierte Haut ist öfter von Grieskörnern betroffen. Diese können auch nach kleinen Hautverletzungen auftreten, nach kosmetischen Behandlungen wie beispielsweise Peelings, aber auch nach einem Sonnenbrand. Manchmal entstehen Grieskörner nach der Verwendung von Cremes mit Corticosteroiden.  Bei dickerer, etwas dunklerer oder sonnengeschädigter Haut nimmt die Wahrscheinlichkeit auf Milia zu. Grieskörner bei Erwachsenen heilen leider nicht immer ohne Behandlung ab.

Wie entfernen Sie Grieskörner?

Das Entfernen eines Grieskorns sollten Sie einem Spezialisten überlassen. Eine medizinische Kosmetikerin sticht mit einer sterilen Nadel in das Körnchen hinein und drückt es dann heraus. Sie sollten beachten, dass Grieskörner umso hartnäckiger sind, desto länger sie sich unter der Haut befinden. Darum sollten Sie möglichst schnell eine Kosmetikerin aufsuchen. Sie sollten es nicht selbst mit Nadeln oder Klingen versuchen, vor allem nicht bei Körnchen in der Augenregion.

Was können Sie selbst tun?

Obwohl Peelings mit hoch konzentrierten Fruchtsäuren anfangs erst recht Grieskörner verursachen können, kann die regelmäßige Anwendung eines Exfoliants zu Hause die Bildung von Grieskörnern verhindern. Verwenden Sie eine ausreichend hohe Konzentration Glykol- oder Salicylsäure wie in den Exfoliants von Uncover Skincare. Auch eine Behandlung mit Vitamin-A-Säure bekämpft verstopfte Poren. Sie sollten zudem Hautpflegeprodukte verwenden, die die Hautbarriere schützen und regenerieren und ausreichend hydratisierende Stoffe enthalten, wie die Moisturizers von Uncover Skincare. Und vergessen Sie nicht, Ihre Haut vor der Sonne zu schützen, um Schäden zu verhindern.

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