Wie wirkt sich UVA-Strahlung auf die Haut aus?

Glücklicherweise sind sich immer mehr Menschen davon bewusst, dass wir uns gut vor der Sonne schützen müssen. Zu den unterschiedlichen Auswirkungen von UVA- und UVB-Strahlung auf die Haut bekomme ich immer noch viele Fragen. Warum ist UVA-Strahlung vielleicht noch gefährlicher?  

Was richtet Sonnencreme dagegen aus?  

Durch Wind und Wetter - und Glas

Ungefähr 95 Prozent der gesamten Strahlung, die die Erde erreicht, ist UVA-Strahlung. UVB-Strahlung wird größtenteils von der Atmosphäre abgefangen und stark von der Dicke der Ozonschicht und damit den Jahreszeiten beeinflusst, UVA-Strahlung ist das gesamte Jahr vorhanden. Sie ist nicht von der Tageszeit abhängig, so wie UVB-Strahlung, die zwischen 12 und 16 Uhr am stärksten ist. UVA-Strahlen dringen auch leicht durch Glas und werden weniger gut von den Wolken gefiltert. Zudem dringen sie tiefer in die Haut ein.

UVA-Strahlung gelangt tiefer in die Haut

Ungefähr 20 bis 30 Prozent der UVA-Strahlung dringen bis in die Dermis, die mittlere Hautschicht. UVB-Strahlung dagegen kommt „nicht weiter“ als die Oberhaut. In den letzten Jahren wird immer deutlicher, dass gerade UVA-Strahlung eine große Rolle beim Alterungsprozess der Haut spielt.

Zu viel UVA-Strahlung merkt man nicht

Zu viel UVB-Strahlung merkt man sofort: Die Haut wird rot. Ein Übermaß an UVA-Strahlung kann jedoch unbemerkt bleiben. Die Haut gibt keine sichtbaren Warnsignale wie Rötungen oder Verbrennungen. In der Zwischenzeit können jedoch Schäden entstehen. Eine dauerhafte Einwirkung dieser Strahlung sorgt für frühe Anzeichen von Hautalterung wie Pigmentflecken, Falten, Hauterschlaffung und Trockenheit.  Außerdem verursacht sie DNA-Schäden und erhöht damit letztendlich auch das Hautkrebsrisiko.

Schützen Sie sich vor UVA und UVB

Eine gute Sonnencreme schützt die Haut vor UVB- und UVA-Strahlung. Aber wie lässt sich das kontrollieren? Der Lichtschutzfaktor eines Produkts gibt nämlich nur den UVB-Schutz an. Europaweit gilt nun, dass der UVA-Schutz auf Produkten gesondert angeben werden muss. Auch auf unseren Produkten Suncare LSF 15 und LSF 30 und Suncover LSF 30 finden Sie diese Angabe.

Je höher der LSF, desto besser?

Ist ein Lichtschutzfaktor über 30 besser? Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Kein einiger UV-Filter schützt zu 100 Prozent. Auch Faktor 50 nicht: Dieser schützt zu 98 Prozent vor der Strahlung. Und das ist nur ein Prozent mehr als bei Faktor 30. Sie sollten aber nicht vergessen, dass der LSF lediglich etwas über den Schutz vor UVB-Strahlung aussagt. Maßgeblich ist jedoch, inwiefern ein Sonnenschutzprodukt vor sowohl UVA- als auch UVB-Strahlung schützt. Laut der neuen Gesetzgebung muss der Schutzfaktor vor UVA-Strahlung wenigstens ein Drittel von dem vor UVB-Strahlung betragen. Das Verhältnis wird wie folgt angegeben: SPF/PF-UVA. Die Cremes von Suncare und Suncover bieten diesen Schutz.