Rote Pickel: Keratosis pilaris

Haben Sie rote Pickel auf Ihren Armen, Beinen, dem Rücken oder im Gesicht? Fühlt sich Ihre Haut rau an und ist vielleicht auch noch leicht gerötet? Dann könnte es sein, dass Sie an Keratosis pilaris leiden. 

Rote Pickel: Keratosis pilaris

Der Name Keratosis pilaris ist ziemlich unbekannt, obwohl ungefähr 50 Prozent der Bevölkerung von diesem gutartigen Hautproblem betroffen sind. Die Pickel auf der Haut entstehen, weil die Haarfollikel durch den körpereigenen Stoff Keratin verstopfen. Keratin ist ein Eiweiß, das unter anderem in der obersten Hautschicht (Epidermis) vorkommt. Durch die Verstopfung mit Keratin und der Ansammlung abgestorbener Hautzellen rund um den Haarfollikel kann sich die Haut rau oder wie Schleifpapier anfühlen. Durch die Pickel sieht die Haut der Betroffenen manchmal aus wie die eines gerupften Huhns. Die Haut kann auch leicht gerötet sein.

Menschen, die eine Veranlagung für Ekzeme, Asthma und Heuschnupfen haben, sind öfter davon betroffen. Und auch wenn Sie trockene Haut haben, können Sie eher darunter leiden. Außerdem scheint es auch erblich bedingt zu sein. Sollten Ihre Eltern oder Großeltern betroffen sein, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie es auch sind.

 

Was können Sie dagegen tun?

Keratosis pilaris lässt sich nicht heilen, bessert sich jedoch im Laufe der Zeit. Und glücklicherweise gibt es bestimmte Inhaltsstoffe, die die Beschwerden verringern können. Peelende Stoffe wie Salicylsäure sorgen dafür, dass sich die abgestorbenen Hautzellen leichter von der Haut lösen. Zudem können sie das Keratin in den verstopften Haarfollikeln aufweichen. Auch Milchsäure, Harnstoff und Retinoide wie Vitamin-A-Säure sind dazu geeignet. Sollten Sie nicht nur Pickel haben, sondern auch Rötungen, eignen sich beruhigende Stoffe wie Niacinamid, Süßholzwurzelextrakt, Allantoin und Evodia sehr gut.

Die Pickel fallen auf hydratisierter Haut weniger auf. Cremen Sie sich nach dem Duschen gründlich mit einem parfümfreien Produkt ein. Achten Sie dann auf Stoffe wie Glyzerin, Hyaluronsäure und Petrolatum, die die Feuchtigkeit gut in der Haut binden können.

 

Geeignete Produkte

Haben Sie Keratosis pilaris im Gesicht? Verwenden Sie dann den Exfoliant mit 1 % Salicylsäure von Uncover Skincare. Sollte Sie keine empfindliche Haut haben, eignet sich auch der Exfoliant mit 8 % Glykolsäure. Auch die Moisturizers beider Linien mit u.a. Niacinamid, Glyzerin und Hyaluronsäure können die Beschwerden lindern. Sollten Sie keine Verbesserung feststellen, können Sie - nach Rücksprache mit einer medizinischen Kosmetikerin oder einem Arzt - ein chemisches Peeling oder eine Laserbehandlung in Betracht ziehen. Wenn die roten Pickelchen am Körper auftreten, können Sie eine höhere Konzentration der Wirkstoffe verwenden. Ihr Hausarzt oder Dermatologe kann Sie diesbezüglich beraten.

Banner_huidanalyse_blog DE 07 2016