30 Jahre - und plötzlich Pickel

Leider sind nicht nur Teenager von Pickeln betroffen; wussten Sie, dass 50 Prozent der erwachsenen Frauen in ihrem Leben mit Akne und Pickel zu tun haben? Einfach so, scheint es. Welche Auslöser spielen eine Rolle und was kann man selbst daran tun? 

 

So entstehen Pickel

An der Bildung von Pickeln sind mehrere Prozesse beteiligt. Die Talgproduktion steigt, abgestorbene Hautzellen lagern sich auf den Poren ab und das Wachstum der Bakterie P.acnes nimmt zu. In der verstopften Pore kann dann eine Entzündung entstehen.

Beim Entstehen von Pickeln im Erwachsenenalter spielen in der Regel Hormonveränderungen eine große Rolle bei der veränderten Talgproduktion.

 

Es ist wieder soweit

Viele Frauen sind eigentlich jeden Monat von unruhiger Haut betroffen. Ungefähr eine Woche vor der Menstruation und noch vor dem Auftreten anderer bekannter Beschwerden, wie schmerzenden Brüsten und Stimmungsschwankungen, erscheinen „einfach so“ Pickel auf der Haut. Vermutlich sorgen Hormonschwankungen um den Eisprung für eine Zunahme von Androgenen, die wiederum die Talgproduktion ansteigen lassen. Studien belegen, dass dies vor allem ältere Frauen betrifft.

 

Pille, Schwangerschaft und Wechseljahre

Auch das Absetzen der Pille kann das Hautbild verändern. Denn es gibt Antibabypillen, die bei Akne-Beschwerden verschrieben werden und durch deren Absetzen das Hautbild wieder unruhig wird.

Obwohl eine Schwangerschaft oft einen wunderschönen Glow verursacht, gibt es auch sehr viele Frauen, die genau in dieser Zeit an Akne leiden. Die Pickel können auch erst nach der Geburt auftreten. In fast allen Fällen sind wieder Hormonschwankungen der Auslöser.

Zum Schluss gehen die Wechseljahre bekanntermaßen mit unruhiger Haut einher. Die Östrogenmenge im Körper der Frau sinkt, wodurch die männlichen Geschlechtshormone immer mehr überwiegen. Und das merkt man. Zum Beispiel an den lästigen Härchen im Gesicht. Es können auch mehr Pickel entstehen.

 

Milde Reinigung ist der erste Schritt

Gegen hormonelle Veränderungen ist man leider so gut wie machtlos. Gegen zwei der drei wichtigsten Verursacher von Pickeln können Sie jedoch zu Hause vorgehen: angesammelte abgestorbene Hautzellen und Bakterien. Das beginnt mit einer äußerst milden Reinigung. Denn der häufigste Fehler bei Pickeln ist die Verwendung stark austrocknender Reiniger. Diese Art Produkte mögen dann vielleicht ein sauberes Gefühl hinterlassen, bringen jedoch die Hautbalance nur noch mehr aus dem Gleichgewicht. Verwenden Sie gerade darum einen milden Cleanser, der die Haut von Talg und Bakterien befreit, ohne die Hautbarriere zu schädigen und die Talgproduktion zu steigern. Die Cleanser von Uncover Skincare sind für unruhige Haut bestens geeignet.

 

Exfoliant statt Scrub

So verlockend es auch sein mag, verzichten Sie auf Scrubs und Gesichtsbürsten, wenn Sie fettige oder unruhige Haut haben. Auch hier gilt: Sie können Ihre Hautbarriere erst recht beschädigen. Zum Entfernen abgestorbener Hautzellen eignet sich ein Exfoliant viel besser. Neben dem Auflösen und Entfernen der angesammelten abgestorbenen Hautzellen, verbessert ein guter Exfoliant auch direkt den Feuchtigkeitshaushalt und die Hautstruktur. Es gibt unterschiedliche Exfoliants. Salicylsäure erzielt bei Akne das beste Ergebnis. Der Exfoliant von Uncover Skincare enthält eine ausreichend hohe Konzentration Salicylsäure und hat zudem den richtigen pH-Wert.

 

Bakterienabtötendes Mittel

Erzielen Sie mit dem Anpassen des Hautpflegerituals nur eine unzureichende Verbesserung, können Sie auch ein rezeptfreies bakterienabtötendes Mittel (Benzoylperoxid) kaufen. Dieses Produkt wird bereits seit Langem erfolgreich zur Behandlung von Akne eingesetzt. Eine Konzentration von 2,5% ist stark genug und reizt weniger. Tragen Sie Benzoylperoxid nicht nur auf den Pickel selbst auf, sondern auf die gesamte betroffene Fläche. Es dauert ungefähr zwei Wochen, bis Pickel sichtbar werden. Wenn man mit einem Kosmetikprodukt nur die bestehenden Pickel behandelt, wird sich die Akne in zwei Wochen nicht verbessert haben.

 

Sollte man einen Moisturizer verwenden?

Bei der Aknebehandlung ist ein Moisturizer fast immer notwendig, vor allem, wenn Sie Benzoylperoxid verwenden. Beobachten Sie Ihre Haut also gut. Verwenden Sie eine Creme, die zu Ihnen passt. Von Akne betroffene Haut ist nicht zwingend eine fettige Haut. Sind Sie sehr stark von fettiger Haut betroffen, können Sie anstelle eines Moisturizers auch einen guten Toner verwenden. Die Toner von Uncover Skincare enthalten ausreichend Wirkstoffe, die unruhige Haut beruhigen und hydratisieren.

 

Pickel durch Hautpflegeprodukte

Pickel entstehen und verschlimmern sich leider all zu oft durch die (falsche) Verwendung von Kosmetika. Möchten Sie wissen, ob Sie die richtigen Produkte verwenden? Oder möchten Sie noch einmal nachschauen, welchen Hauttyp Sie haben? Machen Sie dann unsere online Hautanalyse.

 

 

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