Matte Haut nach dem Urlaub?

Haben Sie einen herrlich entspannten Urlaub hinter sich, merken aber, dass Sie matte Haut haben? Wie ist das möglich? Und wie wird Ihr Teint wieder frisch? 

Ihre Haut ist Ihre Jacke

Die Haut bildet eine Barriere zwischen Ihrem Körper und der Außenwelt. Diese Barriere sorgt dafür, dass äußere Einflüsse wie Kälte, Feuchtigkeit, Bakterien, Luftverschmutzung und UV-Strahlung, mit der die Haut täglich konfrontiert ist, keine Chance haben. Wir können die Haut vor UV-Strahlung schützen, indem wir uns gut mit Sonnencreme eincremen. Und was tut die Haut eigentlich selbst, um sich zu wappnen?

 

So schützt sich die Haut vor UV-Strahlung

Der bekannteste Schutzmechanismus ist die Bildung von Melanin, dadurch bräunt die Haut. Die braune Farbe verhindert Schäden an Hautzellen wie den Keratinozyten. Die Epidermis (Oberhaut) besteht größtenteils aus diesen Keratinozyten, die hauptsächlich aus Keratin, Eiweiß, aufgebaut sind. Sie dienen im wahrsten Sinne als eine Art Panzer. Keratinozyten werden durch Zellteilung langsam nach oben zur Hautoberfläche geschoben. Die äußere Hautschicht (Stratum corneum) besteht aus Korneozyten (Hornzellen), die abgestorbene Keratinozyten oder auch abgestorbene Hautzellen sind.

Die Keratinozyten sind ein wichtiger Teil eines weiteren Schutzmechanismus der Haut. Unter Einfluss von UV-Strahlung nimmt ihre Anzahl zu. Diese Zunahme sorgt schließlich für eine dickere Oberhaut und ein dickeres Stratum corneum. Dieser „dickere Panzer“ hat den Nachteil, dass die Haut matt aussehen kann. Dadurch ist es gut möglich, dass Sie aus dem Urlaub mit einem sonnengebräunten, jedoch matten Teint zurückkehren.

 

Tipps für eine frische Ausstrahlung

Wie erreichen Sie, dass Ihr Teint nach dem Urlaub wieder strahlt? Mit den folgenden Tipps kommen Sie schon ziemlich weit:

  • Verwenden Sie Sonnencreme, auch nach dem Urlaub. Melanin und Keratinozyten werden unter dem Einfluss von UV-Strahlung gebildet. Schützen Sie Ihre Haut darum weiterhin täglich mit einer dicken Schicht Suncare SPF 15 oder SPF 30 oder Suncover SPF 30.
  • Ein Exfoliant auf der Grundlage von Salicyl- oder Glykolsäure sorgt dafür, dass sich abgestorbene Hautzellen leichter lösen und stimuliert somit eine gesunde Zellteilung. Dadurch erhält Ihre Haut eine frische und gleichmäßige Ausstrahlung.
  • Ein guter Moisturizer enthält effektive Konzentration wirksamer Stoffe wie Vitamin C, Vitamin E und Niacinamid. Diese Stoffe machen wirklich schön und können u.a. Rötungen, Akne und Pigmentflecken verringern und für eine gesunde Hautbarriere sorgen. Außerdem können sie UV-Schäden begrenzen. Derartige Stoffe sind darum auch in einem Aftersun unentbehrlich.
  • Wenn Sie merken, dass der Exfoliant, den Sie täglich verwenden, nicht ausreichend wirkt, kann ein Peeling mit hohen Konzentrationen Salicylsäure oder Glykolsäure die Haut erfrischen. Lassen Sie eine derartige Behandlung immer von einer medizinischen Kosmetikerin, die unter ärztlicher Aufsicht arbeitet, oder von einem Arzt ausführen.

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